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Montag, 5. März 2007

Market Truth gewinnt Second Life Business Plan Wettbewerb

Der Gewinner des Second Life Business Plan Wettberwerbs der Elecrtic Sheep Company und Edelmann steht fest: Market Truth haben mit ihrem Konzept überzeugt.
Das Marktforschungsunternehmen überträgt seine Kompetenzen auf die virtuelle Welt und bietet somit die Marktforschung der Zukunft.

look at freshtakes

LEGO lässt virtuelle 3D-Welt erstellen

Einer Pressemeldung zu Folge, hat LEGO die MMOG-Spezialisten (Massive Multiplayer Online Game) NetDevil mit der Entwicklung einer 3D-Lego-Welt -Plattform beauftragt.
"Überall auf der Welt verbringen Kinder mehr und mehr Zeit im Internet.
Wir entwickeln neue und herausfordernde Möglichkeiten, mit unserer Marke zu interagieren", sagt Lisbeth Valther Pallesen, Executive Vice President der LEGO Group.

LEGO will das Gameplay und die Entwicklung der 3D-Welt mit Hilfe einer Community entwickeln. Wer mehr wissen will oder an der Entwicklung der neuen LEGO-Welt mitwirken will, kann sich bei LEGO registrieren.

look at LEGO

Freitag, 2. März 2007

Samwer Brüder investieren in Anshe Chung Studios

Wie die FAZ berichtet, haben sich die die Samwer Brüder, Alexander, Marc und Oliver, über ihre Beteiligungsgesellschaft European Founders mit 10 Prozent an den Anshe Chung Studios beteiligt.
„Die Menschen sind bereit, in virtuellen Welten Geld auszugeben. Heute ist der Markt etwa 15 Millionen Dollar groß. In fünf Jahren wird der Markt zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Dollar schwer sein“, sagte Oliver Samwer der FAZ.

Recht hat er. Dass die Samwer-Brüder ein Näschen für Geldvermehrung und ein grandioses Timing bei ihren Aktionen haben, überrascht nicht wirklich. Dass sie allerdings direkt mit dem mächtigsten virtuellen Unternehmeren kooperieren, ist für mich ein großer Coup. Bin ja mal gespannt, wie sich das auf den Immobilien und Landmarkt in SecondLife auswirken wird.

look at FAZ.net

Samstag, 24. Februar 2007

13 Grundregeln für Virtual Business

Anleitung für Markenunternehmen zum Eintritt ins Metaversum
oder
13 grundlegende Tipps für Unternehmen die Teil der neuen Web 3.0 Revolution sein möchten…

Viele Unternehmen sind mittlerweile in Second life vertreten. Wer allerdings tatsächlich part-of-the-game sein möchte, muss mehr tun als sich ein kleines Grundstück zu kaufen, ein Gebäude zu errichten, das Logo draufsetzen und gut ist.

Erfolgsversprechende virtuelle Konzepte haben etwas gemeinsam.
Die aktuellen virtuellen SL-Präsenzen vieler Unternehmen, wie z.B. NBC, Reuters, Dell, Endemol (BigBrother) und MTV auf der There.com-Plattform, richten sich nach den gleichen Prinzipien. Die einen mehr, die anderen weniger.


1. Dabei sein ist nicht alles. Es braucht eine Idee dahinter.

Sicher mag es positive Imageeffekte haben eine Präsenz in einer virtuellen Welt aufzubauen, doch diese verfliegen so schnell wie sie gekommen sind. Es braucht eine Idee dahinter. Ein Konzept.

Die Besucher von Second Life werden nicht nur wegen eines bekannten Logos auf der Hütte die Präsenz regelmäßig besuchen. Sie brauchen einen Anreiz, einen USP, der sie dazu animiert wiederzukehren.

Es sind also nicht nur marken-relevante Aspekte zu beachten, sondern auch grundlegende soziale Aspekte in Second Life.

Als gutes aktuelles Beispiel dient hierzu das Engagement von Mercedes-Benz.
Erst startete die Nutzfahrzeug-Sparte mit einer Sprinter-Welt. Außer kostenlosen Mechaniker-Klamotten gab es aber kaum spannendes zu entdecken. Es ist also nicht verwunderlich, dass auf der Sprinter-Welt so gut wie nichts los war und ist. Die eben eröffnete virtuelle Präsenz von Mercedes-Benz Pkw, die „Mercedes-Benz Island“ geht ganz andere Wege. Die Marke wird ansprechend präsentiert, man kann sie erleben, sich über Modelle aller Baujahre informieren, auf der Teststrecke eine Probefahrt machen oder sich von einem Kundenberater-Avatar unterhalten. Um die Second Life Community auf sich aufmerksam zu machen und ihr auch einen richtigen Mehrwert zu bieten, hat Mercedes-Benz mit MixedTape, einer kostenlosen Musik-Compilation freier Newcomer, genau das richtige Vehikel gewählt. Die MixedTape-Compilations können auf der Mercedes-Benz Island runtergeladen werden und auf der Event-Bühne werden ausgewählte Künstler auftreten. Die Eröffnung war schon viel versprechend und das Konzept könnte auf Dauer aufgehen, wenn das Engagement nicht nachlässt.


2. Den Einstieg erleichtern und Unterstützung anbieten.

Wenn ein Unternehmen eine virtuelle Präsenz anbietet, muss es den Besuchern auch einen guten Service bieten. D.h. der Zugang und die Orientierung in der Präsenz muss einfach sein oder erklärt werden. Dies bedeutet, dass man auf der Corporate-Website oder einem speziellen Blog Informationen über die virtuelle Welt und auch eine Möglichkeit sich dafür zu registrieren anbietet.


3. Bei den ersten Schritten helfen und präsent sein.

Man sollte seine Präsenz mit Avataren besetzen, die sich um die Neuankömmlinge kümmern und Tipps geben. Wichtig sind sowohl Grundlagen von Second Life als auch Informationen über die Markenwelt:
Was gibt es hier zu sehen?
Was kann man machen?
Wann sind spezielle Events?
Was gibt es umsonst?

Am besten integriert man einen Orientierungs-Bereich auf seiner Präsenz, um die Neuankömmlinge abzufangen und sie Schritt für Schritt in die virtuelle Welt einzuführen.
Die meisten haben zu Beginn das Bedürfnis ihr Erscheinungsbild anzupassen und ihren Avatar zu personalisieren. Geben sie dabei Hilfestellung, um die Besucher nicht direkt an irgendein Shopping-Center zu verlieren. Ein gutes Beispiel hierfür ist LWord. Hier gibt es kostenlose Kleidung, Skins und komplette Avatare. Im Normalfall gehen die meisten anfangs verschwenderisch mit ihren Linden Dollars um. Es kann also, bei einem wirklich hochwertigen Angebot, auch eine Kombination aus kostenlosen und kostenpflichtigen Waren funktionieren.


4. Multiple Navigationsebenen anbieten.

Der Ankunftsplatz von Besuchern ist im übertragenen Sinn die Homepage der virtuellen Welt. Hier sollte ein Überblick über die Möglichkeiten und direkte Teleport-Optionen angeboten werden. Oft wird dies über virtuelle Plakatwände realisiert. Viele Angebote würden nur selten gefunden, wenn sie nicht auf der Info-Wand platziert.


5. Der USP für die User ist entscheident.

Glücklicherweise haben die zuletzt in Second Life „eingezogenen“ Marken ein erkennbares Konzept hinter ihrer virtuellen Präsenz.

Dank der wachsenden Erfahrung der Entwicklergemeinde werden die Möglichkeiten in 3D-Welten immer abgefahrener und teilweise staunen selbst erfahrene Second Life User.
Der Skatepark von AOL ist für mich persönlich ein USP. Richtig gut gemacht, mit Wettbewerben und entsprechender Umgebung.
Der Spielspaß und die Grafik kann zwar in keiner Weise mit Tony Hawks Video-Games mithalten, dafür sind die Bottlenecks in Serverleistung und DSL-Bandbreite einfach zu eng. Aber um kurz eine Runde in einem Pool zu skaten und sich danach mit Gleichgesinnten in passender Umgebung zu unterhalten.

Einer der USP’s von LWord sind die Speed Dating Tische. Wie in der realen Welt, eine Möglichkeit in kürzester Zeit viele Leute in SL kennen zu lernen.


6. Die Umgebung muss zur Marke passen.

Der Gestaltung einer Sim sind kaum Grenzen gesetzt. Statik, Sicherheit und alle anderen limitierenden Faktoren der realen Architektur existieren nicht. Wieso dann reale Bürogebäude oder Firmensitze nachbauen? Schaffen sie sich ihre virtuelle Präsenz so , wie sie am besten in ihr Markenbild passt.
Vodaphone hat ein Gebäude in Megaphon-Form gebaut. Passt zur Marke. Sorgt für Aufsehen und übermittelt die Botschaft.
Achten sie außer den architektonischen Gesichtspunkten, auch auf ihre Nachbarschaft und vor allem auf deren Besucher-Frequenz. Wenn sie auf Laufkundschaft aus sind, ist das positiv. Möchten sie allerdings Action auf ihrer Präsenz oder gar Events veranstalten, könnten ihnen, auf Grund der begrenzten Server-Leistung, die Nachbarn die show stehlen.


7. Der Besuch muss sich lohnen.

Ob ein Kino, eine Bar, ein Club, Quiz-Games oder Bungee-Jumping. Sorgen sie dafür, dass es Besuchern in ihrer Welt nicht langweilig wird.
AOL hat mit seinen Quiz-Games großen Erfolg, RedBull rockt die SL-Adrenalin-Junkies mit ihrem SkyDiving Angebot, dass in der virtuellen Welt riesigen Zuspruch erhält. Passt einfach super zum Image von RedBull.
Für jede Marke ist sicher das passende dabei.
So ist auch das Entertainment-Angebot von Mercedes-Benz eine Möglichkeit, die Besucher an seine virtuelle Welt zu binden. Die Qualität und Masse der MixedTape Künstler sorgt für Abwechslung und gute Unterhaltung.


8. Den Besuch so persönlich wie möglich gestalten.

Geben sie ihren Besuchern die Möglichkeit ein Teil ihres virtuellen Auftritts zu sein. Foto-Automaten mit automatischem Post in einem Forum oder der AOL Walf-Of-Fame sind best-practice Modelle, die ganz einfach umzusetzen sind, aber einen großen Einfluss auf das Ausmaß der Identifikation mit der Umgebung haben.
Die Einladung zu einer Gruppe beizutreten ist auch eine gute Möglichkeit, den Besucher mit ihrer Welt zu verbinden. Sie können ihn somit weiter kontaktieren und sozusagen virtuelles CRM betreiben.


9. Wenn sie Waren anbieten, sorgen sie für Auswahl.

Geschmäcker sind unterschiedlich. Um möglichst viele Wünsche erfüllen zu können, bieten sie ein großes und vielfältiges Produktangebot an. Es gibt zu viele Läden in Second Life, die nur 10-20 Produkte im Angebot haben und dementsprechend vereinsamt aussehen.


10. Werbung ist ok, aber so unauffällig wie möglich.

Werbung in Second Life ist schon ok. Sie muss aber passen und nicht stören. Ich bin ja nicht wie in der wirklichen Welt gezwungen die Werbung zu "ertragen". Wenn mich etwas stört, bin ich weg. Ist in einem Skatepark Werbung für Skate-Schuhe platziere, passt das ins Bild und ist manchmal sogar hilfreich. Allerdings darf die Werbung nicht als rotierender Kubus in meinem Blickfeld nerven.


11. Zuhören, kommunizieren und eine Community entwickeln.

Sie müssen nicht nur Neuankömmlinge abfangen und unterhalten, sondern auch mit ihren loyalen Nutzern kommunizieren und die Beziehung vertiefen. Veranstalten sie Workshops zur Verbesserung ihres virtuellen Angebots, animieren sie ihre Besucher zur Kommunikation untereiander und kümmern sie sich um ihre sie.


12. So viele Inhalte wie möglich inworld anbieten.

Es ist so schön einfach. Anstatt sich um die Transformation der Inhalte und die teilweise umständliche Integration in Second Life zu kümmern, verlinken viele Firmen aus der virtuellen Welt einfach auf ihre Website.
Wenn die User 2D-Informationen haben möchten, nutzen sie ihren normalen 2D-Browser. Sie haben ihren 3D-Browser für virtuelle Welten gestartet und möchten daher auch 3-dimensional informiert werden.
Sie wollen sozial interagieren und aktiv erleben und nicht schön gestaltete Websites sehen.


13. Raum für soziale Aktivitäten schaffen.

So bescheuert Parkbänke in Second Life aussehen und so selten sich jemand auf sie setzen wird, sie sind ein Symbol. Hier ist ein Treffpunkt, hier kann man kommunizieren. Bieten sie ihren Besuchern Treffpunkte, Parks und evtl. auch Cafes, um ihre virtuellen Kontakte zu knüpfen.


-frei übersetzt und unfein gekürzt. Wer mehr Wissen will, sollte sich den ursprünglichen Artikel von Gary Hayes in englisch durchlesen: orginal Artikel von Gary Hayes-

InGameAdvertising für Markenunternehmen

Hier eine kurze Einleitung zu einem Artikel auf Trendwatching.com.
InGameAdvertising ist eine der am schnellsten wachsenden digitalen Werbeformen.
Eine Form von InGameAdvertising ist Werbung oder Promotion in virtuellen Welten oder 3D-Communities, wie z.B. Second Life. Es gibt aber noch viele andere 3D-Welten, die teilweise viel mehr Mitglieder haben.








Mitgliederzahlen von 3D-Communities:look at Trendwatching.com

Second Life - Mehr als ein Spiel

Sehr guter Artikel von Fortune's Senior Editor David Kirkpatrick mit IBM's Sam Palmisano, warum Unternehmen wie IBM in Second Life investieren und welche Chancen sie darin sehen.

look at CNN.money.com

Virtual Business in Second Life - Grundlagen

Für alle die ernsthaft darüber nachdenken ins virtuelle Business in Sceond Life einzusteigen, ist dieser Artikel von Gary Hayes ein Muss.

13 Grundregeln für Markenunternehmen, die in Second Life auf Dauer erfolgreich sein wollen.

look at Personalize Media (englisch)

Dienstag, 20. Februar 2007

Mercedes-Benz - Live-Konzert in Second Life

Heute ist es so weit: die Mercedes-Benz Island wird eröffnet. Aktuell ist leider noch nicht alles final in SL integriert was angekündigt war, aber für den Anfang sieht das ordentlich aus.
Könnte zwar durchaus mutiger sein, aber vielleicht wird das ja noch.
Die Perspektive, über "MixedTape" in Second Life einen Mehrwert zu bieten und für Besucher attraktiv zu sein, ist recht gut.

Zur Eröffnungsfeier wird heute die Band „Wagner Love“ aus Frankfurt auftreten.
Beginn ist um 22:00 Uhr.

Hier geht's zur Event-Bühne

Freitag, 16. Februar 2007

The Konstrukt - Alternative zu TheAvastar

Modern aufgemachtes SL-Magazin, dass sich bewusst von den sonstigen Zeitungen (TheAvastar, The Second Life Enquirer, ...) in SL abhebt.

Bisher sind schon 7 Ausgaben veröffentlicht und die sind durchaus informativ und spannend.

look at thekonstrukt.com

Mercedes-Benz in Second Life

Nachdem Mercedes-Benz mit der "Sprinter Welt" schon einen ersten vorsichtigen Schritt in Second Life gemacht hat, scheint jetzt bald eine Stuttgarter-Offensive in SL anzustehen.

So wird Mercedes-Benz am 20. Februar seine erste eigene Insel eröffnen.

Die Mercedes-Benz Island ist die virtuelle Präsenz von Mercedes-Benz in der virtuellen Welt.

Den Besuchern der Insel soll die Marke als Erlebniss präsentiert werden.

Die Fahrzeuge werden in Showrooms präsentiert, in denen man sich über die Auots informieren und sicher auch einen Pobefahrttermin beim Händler vor Ort vereinbaren kann.


Ein vielfältiges Entertainment-Angebot, wie z.B. Produkt-Filme, eine Rennstrecke oder Musik-Downloads wird auf der Insel geboten. Auch die kostenlose Musik-Compilation "MixedTape" von MB wird auf der Insel zum Download verfügbar sein.

Zusätzlich wird MB Veranstaltungen der "MixedTape" DJ's auf der Event-Bühne veranstalten. Die ein oder andere Präsentation eines neuen Fahrzeugs wird bestimmt auch kommen.

Ein geführter Rundgang zeigt den Besuchern alle interessanten Angebote der Mercedes-Benz Island.

Es scheint, als würde es Mercedes-Benz mit SL ernst meinen.



look at mercedes-benz.com/secondlife

Sonntag, 11. Februar 2007

The Avastar - Die Zeitung der virtuellen Welt

Das Second Life Projekt von BILD-T-Online ist nicht nur eine nette Idee. Nach der achten Ausgabe des TheAvastars kann man schon sagen, dass das visionäre Projekt durchaus zukunftsfähig ist.
Die Inhalte sind größtenteils spannend und informativ, natürlich hat alles einen dezent reißerischen Charme, aber das Wochen-Magazin der virtuelen Welt überzeugt für's Erste.

Die Inhalte sind interessant für diejenigen, die einen schnellen Einblick in SL bekommen möchten, aber auch für das eigentliche Zielpublikum: die SL-Community.

TheAvastar berichtet über alle Themen, die die virtuelle Welt bewegen. Zur Überraschung einiger gehöheren dazu, außer den zu erwartenden Themen wie Parties, Mode, usw., auch Themen wie Börsenkurse, Wirtschaft, Immobilien-Crashs und Plagiatismus.

Die Leserbriefe sind besonders zu empfehlen. Herrlich bescheuert.

look at TheAvastar